• Nathanaël Wenger

Der WOW-Faktor

Aktualisiert: 10. Dez 2018

Die Wirkung einer Brille sollte man nicht unterschätzen. Kein anderes Accessoire oder Kleidungsstück, keine Frisur hat denselben Effekt wie eine schöne Brillenfassung. Die Brille ist ein Statement, ob sie ins Gesicht passt oder auch nicht.

Im Englischen nennt man die Brille auch spectacles und dieses Wort kommt von spektakulär, atemberaubend oder aufsehenerregend. Vielleicht ist dies ein Grund, warum sich Stars gerne mit einer Brille in Szene setzen. Elton John wäre auch ohne Brille ein Ausnahmemusiker, aber die extravagante und farbige Brille ist zu seinem Erkennungszeichen geworden. Seine Brillensammlung könnte wohl mehrere Optikergeschäfte ausrüsten. Zu den schrillen Outfits von Lady Gaga gehören praktisch immer auch ausgefallene Brillen. Will.I.am hat aus seiner Passion ein Business gemacht und gleich eine eigene Kollektion lanciert. Auch in der Schweiz gibt es ein paar Stars, bei denen die Brille zum Erkennungszeichen geworden ist: Stefanie Heinzmann, Philipp Fankhauser oder Marc Sway sind hervorragende Werbeträger für unsere Sache.


Elton Johns Brillensammlung

Eine Brille sollte im Idealfall die Persönlichkeit des Brillenträgers unterstreichen. Die Definition von Persönlichkeit lautet nach Wikipedia wie folgt: „Der Begriff Persönlichkeit hat die Individualität des Menschen zum Gegenstand, hinsichtlich welcher einzigartigen psychischen Eigenschaften sich Menschen von anderen unterscheiden. Temperament und Charakter sind ältere Fachbezeichnungen.“ Es geht darum, die Einzigartigkeit unserer Kunden zu entdecken und diese mit einer Brille auszudrücken. Darum ist die richtige Wahl einer Brille so entscheidend und anspruchsvoll.


Es braucht Menschenkenntnis, Fingerspitzengefühl und Offenheit damit man Menschen richtig einschätzen kann. Dieser fast schon psychologische Ansatz macht den Beruf des Augenoptikers so spannend. Eine gute Beobachtungsgabe ist entscheidend und natürlich die richtige Fragestellung. Der Kunde muss uns sagen können, was er sucht, wie er aussehen möchte und vor allem, wer er oder sie ist. Dann liegt es an uns, die richtigen Brillen auszusuchen. Es ist absolut entscheidend, sich für die Analyse des Kunden und seiner Bedürfnisse genügend Zeit zu nehmen. Erst wenn man ein stimmiges Bild des Kunden bekommen hat, sollte man dem Kunden konkrete Vorschläge für die neue Brille unterbreiten. In der Regel hat man hierfür nur drei bis fünf Versuche offen. Wenn die richtige Brille in den ersten fünf Minuten nicht gefunden wurde, verliert der Kunde das Vertrauen und Interesse in seinen Berater.


Eine Brille, die den Geschmack und die Persönlichkeit des Kunden trifft, ist wie ein Gedicht, wie ein Schmetterling in einer Blumenwiese. Diese Brille löst einen WOW-Effekt beim Träger aber auch bei seinen Bekannten und Freunden aus. So gesehen ist die richtige Brille der beste Werbeträger und Botschafter für ein Augenoptikergeschäft. Schliesslich lebt ein Augenoptikergeschäft von der Mund zu Mund Werbung und diese ist mit einer WOW-Brille garantiert.

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